Mehr Raum zum Atmen

Atemtherapie

Mit gezielten Atemtechniken und Mobilisation des Brustkorbs helfen wir Ihnen, Ihre Atmung zu entlasten, zu vertiefen und effektiver zu nutzen.

Illustration zur Atemtherapie

Was ist diese Behandlung?

Atemtherapie umfasst verschiedene Techniken, die die Atmung unterstützen. Dazu gehören Atemgymnastik, Hustentechniken, Mobilisation des Brustkorbs und Entspannungsübungen. Ziel ist es, die Lungenfunktion zu fördern, Sekret zu lösen und eine ruhigere, tiefere Atmung zu ermöglichen.

Für wen kann die Therapie geeignet sein?

Die Atemtherapie kann unter anderem für folgende Beschwerdebilder oder Ziele sinnvoll sein. Eine individuelle Abklärung ist stets wichtig:

  • Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen
  • Patienten nach Operationen im Brust- und Bauchbereich
  • Personen mit verspannter Atemmuskulatur oder stressbedingter flacher Atmung
  • Menschen, die ihre Atemkoordination und Lungenkapazität verbessern möchten

Wie läuft eine Behandlung ab?

Der Ablauf einer Sitzung kann je nach Beschwerde variieren. Ein typischer Behandlungsverlauf könnte so aussehen:

  1. Atembeobachtung

    Wir schauen uns an, wie Sie aktuell atmen – Brustkorbbewegung, Atemtiefe und Atemrhythmus.

  2. Mobilisation

    Durch sanfte Bewegungen und Positionierung lockern wir den Brustkorb und die Atemhilfsmuskulatur.

  3. Atemübungen

    Sie lernen Techniken, die eine tiefe, ruhige Atmung fördern und die Ausatmung verbessern.

  4. Selbsthilfe

    Wir zeigen Ihnen Übungen, die Sie zu Hause selbstständig und regelmäßig anwenden können.

Persönliche Gespräche sind uns wichtig

Wir passen jede Behandlung Ihrem aktuellen Befinden, Ihren Zielen und Ihrem Tempo an. Fragen und Rückmeldungen sind jederzeit willkommen.

Was bedeutet das konkret für Patienten?

Für Sie als Patient bedeutet die Therapie:

  • Sie erleben die Atemübungen als beruhigend und entlastend.
  • Wir erklären die Zusammenhänge zwischen Haltung, Spannung und Atmung verständlich.
  • Sie erhalten einfache Übungen für den Alltag.
  • Die Therapie kann helfen, Hustenreiz und Atemnot zu reduzieren.

Was bedeutet die Therapie für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten?

Atemtherapie erfordert fundiertes Wissen über die Atemmechanik, Lungenanatomie und die spezifischen Techniken der Atemgymnastik. Die Therapeutin oder der Therapeut beobachtet subtil, passt die Übungen an den Patienten an und vermittelt Techniken so, dass sie im Alltag übernommen werden können. Geduld und eine ruhige Arbeitsatmosphäre sind hier besonders wichtig.

Die Rolle im Praxiskonzept

Atemtherapie ist in unserem Praxiskonzept ein wertvolles Element, wenn Atmung, Brustkorb oder Lungenfunktion im Fokus stehen. Sie ergänzt neurologische Krankengymnastik und klassische Krankengymnastik und kann auch bei Stress und Verspannungen eine beruhigende Wirkung entfalten.

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Fragen und Antworten zur Atemtherapie

Atemgymnastik ist ein wichtiger Bestandteil der Atemtherapie. Die Therapie kann aber zusätzlich Mobilisation, Hustentechniken und Entspannung umfassen.
Ja, eine bewusste Atmung kann Verspannungen reduzieren, Stress abbauen und die Körperwahrnehmung verbessern.
Das richtet sich nach der Indikation. Chronische Erkrankungen profitieren oft von regelmäßigen Sitzungen.
Bequeme Kleidung ist ausreichend. Damit der Brustkorb sich frei bewegen kann, sollte sie nicht zu eng sein.
Ja, wir geben Ihnen ein passendes Übungsprogramm mit, das Sie selbstständig durchführen können.

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